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museum villa stuck

Ein Abend mit Sarah Bernhardt

Freitag, 12. September, 20.00 Uhr

ALFONS MUCHA
17. Juli - 5. Oktober 2003

    Alfons Mucha: Gismonda, 1894 © Mucha Trust 2003 / VG Bild-Kunst, Bonn 2003
 

Lesung aus Der amerikanische Traum von Klaus Mann, vorgetragen von Achim Höppner

Sarah Bernhardt und Alfons Mucha

Mit seinen revolutionären Plakaten für Sarah Bernhardt wurde Alfons Mucha berühmt. Sarah Bernhardt beflügelte den Künstler, sie war für ihn Muse und Märchenfee. Sein internationaler Ruhm basierte zum großen Teil auf ihrem Ruhm. Nicht nur Plakate, sondern auch Kostüme, Bühnenbilder, Schmuck und Requisiten entwarf er für die bekannte Schauspielerin. Als er zum ersten Mal in die USA reiste, war er verblüfft über die Bekanntheit, die er dort bereits genoss. Sarah Bernhardt und Alfons Mucha, das ist die Geschichte einer überaus fruchtbaren Zusammenarbeit, ohne die Muchas Werk kaum zu verstehen ist. Anhand der ersten Amerikareise der Künstlerin entfaltet Klaus Mann sein vielschichtiges Porträt einer "außergewöhnlichen" Frau, die auf viele ihrer Zeitgenossen einen ungeheuren Zauber ausübte.


Achim Höppner

Einem breiten Publikum ist Achim Höppner als Synchronsprecher ein Begriff. Der Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner lieh seine Stimme unter anderem Donald Sutherland, Clint Eastwood, Michel Caine und Paul Newmann. Aber auch Bühnenrollen - etwa als Tiger Brown in der DREIGROSCHENOPER oder als Hendrik Höfgen in MEPHISTO - machten ihn bekannt. Nicht wegzudenken ist Achim Höppner, wenn man im deutschsprachigen Raum von Roman- und Lyriklesungen spricht. So las er unter anderem für den Hessischen Rundfunk die BEKENNTNISSE von Jean Jacques Rousseau. Auch zahllose Hörbücher sind ihm zu verdanken - zum Beispiel NOA NOA von Paul Gauguin, ZEN IN DER KUNST DES BOGENSCHIESSENS von Eugen Herriegel sowie der STEPPENWOLF. In vielen öffentlichen Lesungen vermittelte Höppner nicht nur Freude an Texten von Kraus, Kästner und Tucholsky bis hin zu Tolstoi, Gogol und Wilde, sondern Freude an der Kunst des Lesens überhaupt.

Beginn: 20.00 Uhr - Der Eintritt beträgt 5 Euro