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FINISSAGE:
VERANSTALTUNGEN ZUR AUSSTELLUNG 10. - 16. Januar 2005 |
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| ZUR
AUSSTELLUNG I
VERANSTALTUNGEN I
KÜNSTLER I
LEIHGEBER I KURATOREN UND MITARBEITER I KATALOG |
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| Montag,
10. Januar 05 19.00 Uhr |
musica viva/Bayerischer Rundfunk - Chinesische Musik traditionell und von heute - Ensemble Dragon Die renommierte Konzertreihe für zeitgenössische Musik musica viva präsentiert 2 Uraufführungen im Museum Villa Stuck. Die fünf Interpreten des Ensemble “Der Drache” bieten an diesem Abend exklusiv eine faszinierende Konfrontation traditioneller chinesischer Klänge mit neuesten Kompositionen aus dem Reich der Mitte: erstm als aufgeführten Werken junger, zeitgenössischer chinesischer Komponisten wie Tung Chaoming und Qin Wencheng wird 2000-jährige chinesische Musik gegenübergestellt. CHINESISCHE MUSIK TRADITIONELL
CHINESISCHE MUSIK VON HEUTE
Ensemble Dragon: Wu Wei: Sheng (Mundorgel), Xun (Flöte), Erhu (Stabgeige); Xu Fengxia: Zheng (Zupfinstrument), Stimme; Yu Lingling: Pipa (Laute); Fu Renchang: Yangqin (wie Hackbrett); Li Biao: Percussion, Fu Renchang: Musikalische Leitung Eintritt: Euro 7,50; ermäßigt: Euro 4,00; Vorverkauf an der Museumskasse, Mi bis So, 11.00 bis 18.00 Uhr. Eine Veranstaltung von musica viva/Bayrischer Rundfunk und Museum Villa Stuck. In freundlicher Zusammenarbeit mit der BMW Group. |
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| Dienstag,
11. Januar 05 19.00 Uhr |
SHANGHAI
MODERN - ein Faszinosum Das zentrale Thema der Ausstellung Shanghai Modern ist der in Vergessenheit geratene, vielschichtige und faszinierende Austausch zwischen dem Westen und der chinesischen Avantgarde der 1930er Jahre. Ohne die aktive Wiederbelebung des Kulturaustausches nach mehr als siebzig Jahren wäre das Großprojekt über die Geburt der chinesischen Moderne nicht zustande gekommen. Shanghai ist heute eine Stadt der Superlative. Sie ist die kulturelle Hauptstadt Chinas und setzt als Metropole des 21. Jahrhunderts Zeichen. Nur wenig bekannt ist die herausragende Stellung Shanghais am Anfang des 20. Jahrhunderts. Schon einmal stand die Stadt in dieser Zeit im Mittelpunkt des Interesses von Intellektuellen, Künstlern, Schriftstellern und anderen Kulturschaffenden, war Zentrum revolutionärer Ideen, widerstreitender nationaler Bestrebungen und der Entwicklung neuer Formen der Moderne. Die Direktorin des Museums Villa Stuck berichtet über Schritte und Wege, die zur Wiederentdeckung einer verlorengegangenen, reichhaltigen, interkulturellen Tradition führten. Die Ausstellung Shanghai Modern präsentiert das Ergebnis dieser Recherchen. Der Vortrag über die Geschichte des Großprojektes wird mit Beispielen aus der Ausstellung und historischen Aufnahmen aus Shanghai illustriert. Jo-Anne Birnie Danzker ist Direktorin des Museums Villa Stuck und hat die Ausstellung Shanghai Modern zusammen mit Ken Lum und Zheng Shengtian co-kuratiert. Von 1977 bis 1987 war sie zunächst Kuratorin, danach Direktorin der Vancouver Art Gallery, Kanada. Unter ihrer Leitung fanden die ersten Ausstellungen über chinesische Kunst und Kultur dort statt, u.a. das Projekt „Gum San Gold Mountain: Images of Gold Mountain 1886-1947“ sowie „The Single Brush-stroke: 600 years of Chinese Painting from the Ching Yüan Chai Collection“ (beide 1985). Im gleichen Jahr leitete sie eine kanadische Kulturdelegation in die Volksrepublik China. Der Eintritt ist frei. |
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| Mittwoch,
12. Januar 05 19.00 Uhr |
SHANGHAI
- Planning the Future? Shanghai gilt als Laboratorium für die Stadt der Zukunft, als Experimentierfeld einer künftigen Urbanität des neuen Jahrhunderts - als Modell, Schicksal oder Horrorszenario, nicht nur für Asien. In kaum einer Metropole verknüpfen sich architektonische Ästhetik und urbane Planung so sehr mit gesellschaftlichen Vorstellungen wie im Shanghai des 21. Jahrhunderts. Und in kaum einer Stadt arbeiten Chinesen und Deutsche so eng zusammen. Zwei der bekanntesten und renommiertesten Stadtplaner Chinas und Deutschlands sprechen mit dem Schriftsteller und Sinologen Tilman Spengler über das Modell der geplanten Zukunft. Der Stadtplaner und Architekt Wu Jiang ist Stellvertretender Direktor des Shanghai Urban Planning Administration Bureau der Stadt Shanghai und Professor für Architektur an der Tongji University. Er hat mehrere Bücher über moderne Architektur in Shanghai publiziert und ist an verschiedenen Bauprojekten in Shanghai beteiligt. Prof. Albert Speer ist ebenfalls Stadtplaner und Architekt und mit seiner Frankfurter Firma AS&P im In- und Ausland von Riad bis Shanghai engagiert. Seit Mitte der Neunziger Jahre ist er mit der Planung diverser Großprojekte in China beauftragt, etwa der Gestaltung der Zentralen Achse in Peking, der Planung der Shanghai Model Town oder der Planung der Shanghai International Automobile City. Tilman Spengler war sechs Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter von Carl Friedrich von Weizsäcker am Max-Planck-Institut in Starnberg. Danach absolvierte der Chinafachmann diverse Forschungsaufenthalte in Peking. Seit 1980 ist er Mitherausgeber der Zeitschrift Kursbuch. Als kultureller Berater begleitete Tilman Spengler des öfteren Bundeskanzler Gerhard Schröder auf seinen Auslandsreisen. Eintritt: Euro 5,00; ermäßigt: Euro 3,00. |
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| Donnerstag,
13. Januar 05 19.00 Uhr Goethe-Forum |
ORTSZEIT
SHANGHAI - Ein literarisches Stadtporträt Goethe-Forum, Dachauerstr.122, 80637 München In der boomenden Metropole Shanghai hat sich eine junge, lebendige literarische Szene entwickelt. Die Schriftsteller Ding Liying und Qi Ge lesen nun zum ersten Mal in München aus ihren Werken. Ding Liying, schreibt Lyrik, Erzählungen und Romane, auf deutsch erschien ihre leise, eindringliche Erzählung „Schwimmer auf Pfauenfedern“ (in: Das Fremde im Auge des Fremden, Literaturhaus Basel 2003). Qi Ge veröffentlichte Erzählungen und einen Roman, er liest eine phantastische-satirische Erzählung über die Zukunft Shang-hais. Im Anschluss an die Diskussion wird der Kurzfilm „The Red Flag Flies“ gezeigt. Ding Liying (*1966 in Shanghai) veröffentlichte zwei Gedichtbände, „Shehua“ (1997) und „Yi ge shiqi de funü xiaoxian“ (1999), die mit dem in den USA gestifteten Anne-Kao-Preis für chinesische Lyrik ausgezeichnet wurden. 2000 erschien ihr Roman „Shizhong li de nüren“ (Die Frau in der Uhr), 2001 folgte ein Band mit Erzählungen “Kongque yu de yupiao“ (Schwimmer aus Pfauenfedern). Qi Ge (*1971 in Shanghai) ist für die Oriental Morning Post als Journalist tätig. Er publizierte eine Sammlung von Erzählungen (Das kreisförmige Spiel/Yuanxing youxi, 2000), einen Roman (Herr Tao im Apfelkern/Pingguoheli de Tao xiansheng, 2003) und zwei populärwissenschaftliche Bücher. Frank Meinshausen gibt die Anthologie „Das Leben ist jetzt. Neue Erzählungen aus China“ heraus. Elf Erzählungen zeigen die literarische Szene Chinas. Der Sinologe Meinshausen hat ein Netzwerk junger chinesischer Schriftsteller aufgetan, deren Leben, Denken und Texte weniger von der Kulturrevolution als vielmehr vom westlichen „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ beeinflusst sind. Eintritt: Euro 6,00; ermäßigt: Euro 4,00; |
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| Donnerstag,
13. Januar bis Sonntag, 16. Januar 05 Filmmuseum München |
SHANGHAI
CINEMA OLD AND NEW - Part II Donnerstag, 13.
Januar, 19.00 Uhr Freitag, 14.Januar,
18.30 Uhr Freitag, 14.Januar,
21.00 Uhr Samstag, 15. Januar,
18.30 Uhr Samstag, 15. Januar,
21.00 Uhr Sonntag, 16. Januar,
18.30 Uhr Sonntag, 16. Januar,
21.00 Uhr Ein Programm des Forum Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München und dem Goethe-Institut Shanghai. |
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