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Geh und spiel mit dem Riesen!

Geh und spiel-Tische

»Geh und spiel mit dem Riesen!« vereint Ausstellung und aktive Vermittlungsarbeit – und bietet so Besucherinnen und Besuchern aller Generationen die Möglichkeit, die Ausstellung nicht nur über das Sehen, sondern auch über eine aktive Auseinandersetzung wahrzunehmen. Die sogenannten Geh und spiel-Tische sind integraler Bestandteil der Ausstellung und wurden gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern entwickelt.

Im Künstlergarten der Villa Stuck hat der österreichische Künstler Heimo Zobernig das Wort »APROPOS« in Helvetica als Spielgerät installiert. Die horizontal und vertikal ineinander verschachtelten Buchstaben werden durch Klettern, Sitzen, Laufen und Begehen lesbar.

Die performative Installation »Echauffement lecture« des »Petit Musée de la danse« des Choreographen Boris Charmatz bringt ganz paradox das Museum als Ort der Konservierung und den Tanz, die Kunst der Bewegung, zusammen. Texte von Gilles Amalvi werden als choreografische Handlungsanweisungen auf Holzstäben als Mobile im Raum angebracht. Um diese Texte zu lesen, muss man sich beugen, strecken oder kriechen und durchbricht so die herkömmliche Art, sich in einem Museum zu bewegen.

Zudem wird eine Rekonstruktion von »Floppy Math« bereitgestellt, das von Holly Hughes, einer Schülerin des Designers Viktor Papanek, entwickelt wurde. Mit den farbigen Stoffelementen in Form von Quadraten und Dreiecken können mathematische Formeln wie der Satz des Pythagoras gefaltet werden.

Bei der 14. Spielgabe von Friedrich Fröbel, die dem Flechten gewidmet ist, können bunte Papierstreifen mit einer Flechtnadel in Buntpapiere mit eingeschnittenen Schlitzen geschoben und auf diese Weise selbst entworfene Muster oder kurze Texte gewebt werden. Parallel dazu haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, mit digitalen Apps Verbindungen zwischen Geometrie und Digitalität herzustellen.

Nils Norman entwickelt überdimensionierte Bausteine, die sich mit ihren kristallinen Formen auf den deutschen Begründer des Kindergartens, Friedrich Fröbel beziehen. Diese können im Raum bewegt und positioniert werden.