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Museum Villa Stuck

Freitag, 27. März 2015, 20 Uhr

Celebration of the Moment

Freie improvisierte Musik mit Magda Mayas am Klavier, Tony Buck am Schlagzeug und Mazen Kerbaj mit Trompete und mehr

Musik, die aus dem Moment entsteht, die man nicht wiederholen kann – ein Konzert zu Common Grounds zusammengestellt von Colin Gilder. Mazen Kerbaj, unter anderem Gründer der »Lebanese free improvisation scene«, ist einer der wenigen, der die Grenzen des Trompetenspiels überschreitet. Magda Mayas, Pianistin und Kuratorin, erforscht strukturelle, lineare und sich schnell bewegende Klangcollagen am und im Klavier. Tony Buck ist einer der bekanntesten Schlagzeuger der freien Musikszene.

Magda Mayas lebt derzeit in Berlin. Sie studierte Jazz und Improvisation an der Universität der Künste in Berlin, am Conservatorium van Amsterdam und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. In dieser Zeit entwickelte sie ein bestimmtes Repertoire an Techniken für Darbietungen auch mit dem Inneren des Pianos. Sie untersucht die akustischen Möglichkeiten des Pianos, nutzt technische Mittel, um einen Abstraktionsprozess in Gang zu setzen.
Mayas ist nicht nur für die Gründung der »Tasten-Berliner Klaviertage« bekannt, sondern auch für internationale Auftritte als Solokünstlerin oder gemeinsam mit anderen Künstlern, wie etwa im Duo mit Tony Buck.

Tony Buck, der als kreativ und abenteuerlustig geltende Australier, ist weltweit bekannt – nicht nur für seine musikalische Tätigkeit als Schlagzeuger, Trommler, Gitarrist und Improvisator, sondern auch als Filmemacher und Produzent. Am bekanntesten ist er als Mitglied des Trios »The Necks«.
Im Duo mit Magda Mayas, genannt »Spill«, hatte er bereits einige Auftritte, die von der Presse insbesondere für das perfekt abgestimmte Timing und den harmonischen Zusammenklang gelobt wurden.

Mazen Kerbaj lebt und arbeitet in Beirut. Neben der Musik zählen Comiczeichnen und Malerei zu seinen großen Leidenschaften. Internationalem Ruhm erlangte Kerbaj nicht nur durch diverse Veröffentlichungen von Büchern, Artikeln, oder Zeichnungen, sondern auch durch Einzel- und Gruppenausstellungen.
Im musikalischen Bereich machte er als Mitbegründer der »Lebanese free improvisation scene« von sich Reden. Von 2000 bis 2011 spielte er als Solist oder in Gruppen im Mittleren Osten,Europa und den USA.

Der Eintritt kostet regulär 18,- EUR, der ermäßigte Preis liegt bei 9,- EUR. Tickets sind an der Museumskasse erhältlich.
Die Ausstellung Common Grounds ist noch bis zum 17. Mai geöffnet.