Start > Ausstellungen > Uwe Lausen. Ende schön alles schön - 24. Juni bis 3. Oktober 2010

Museum Villa Stuck Museum Villa Stuck

25. Juni bis 3. Oktober 2010
Uwe Lausen. Ende schön alles schön

Uwe Lausen (1941–1970) zählt zu den wichtigsten Vertretern der figurativen Malerei der 1960er Jahre. Zu seinem vierzigsten Todestag widmet ihm das Museum Villa Stuck unter dem Titel »Uwe Lausen. Ende schön alles schön« eine große Einzelausstellung. Lausen, der durch seinen frühen Tod – er nahm sich 1970 im Alter von 29 Jahren das Leben – in der breiten Öffentlichkeit nahezu in Vergessenheit geraten ist, wirkte während seiner kurzen Schaffensphase äußerst einflussreich in einer singulären Position zwischen Pop Art, abstrakter und figurativer Kunst. Die Ausstellung umfasst 50 Gemälde und ebenso viele Arbeiten auf Papier, Aufnahmen von Uwe Lausen mit dem Musiker Hans Poppel und Texte des Künstlers. Teil der Ausstellung sind auch einige der Fotografien seiner Ehefrau, der Fotografin Heide Stolz.

Die Schau will erfahrbar machen, wer dieser Autodidakt wirklich war, dessen Œuvre sich bis heute neben Malern wie Gerhard Richter oder Sigmar Polke behauptet. Innerhalb von nur neun Jahren schuf Lausen ein von rasanten Entwicklungssprüngen gekennzeichnetes Werk, in dem er auf überzeugende Weise den ab 1964 aus England und Amerika einbrechenden Einfluss der Pop Art in eine sehr eigene und zeitgemäße Bildsprache übersetzte.