Start > Ausstellungen > Uwe Lausen. Ende schön alles schön - 24. Juni bis 3. Oktober 2010
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Ein Abend voller Unruhe, Direktheit und experimentellem Zeitgeist der 60er Jahre. Uwe Lausen zählt nicht nur zu den wichtigen Vertretern der figurativen Malerei in dieser Zeit, sondern war auch musikalisch aktiv. Gemeinsam mit Hans Poppel entwickelte Lausen um 1968 eine individuelle improvisatorische Sprache, die trotz intendierter Banaliät, Reduktion und Brüchigkeit ein ausdrucksgeladenes Eigenleben führt. Ulrich Müller versucht in seiner vierkanaligen Tonbandmontage "Wer weiss" in Zusammenarbeit mit Hans Poppel, das Typische und Signifikante dieser Improvisationen aufzuspüren und in ihre elementaren Bestandteile aus Spracheinwürfen, Flöten-, Geigen- und Trommelmusik zu zerlegen. Konterkariert von Tonbandkompositionen John Cages und Mauricio Kagels, zwei der bedeutendsten experimentellen Komponisten, findet an diesem Abend eine ungleiche Wiederbegegnung verschiedener und doch typischer Klangwelten der 60er Jahre statt.
Mitschnitt der Veranstaltung vom 28. Juni 2010
1. Teil: Hans Poppel: Zur Entstehung der Improvisationen [13:07 min]
2. Teil: Uwe Lausen (1941-1970) / Hans Poppel (geb.1942)
„Wer weiss“. Aus den Improvisationen. Vierkanalige Tonbandmontage von Ulrich Müller
in Zusammenarbeit mit Hans Poppel. Uraufführung 2010 [8:09 min]
Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit musica viva/Bayerischer Rundfunk. ![]()