Einblicke: Feld

Rundgang durch die Ausstellung

Foto: Philipp Messner, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn

Der Künstler Philipp Messner beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit komplexen Fragen der Wahrnehmung: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Kunst und Natur? Wie entstehen Eindrücke von Künstlichkeit oder Natürlichkeit? Wie verändern digitale Erfahrungen die Beziehung zwischen Objekt, Betrachter:in und Raum? Und wie formt dieser Wandel unsere analoge Realität?
Seine Skulpturen und Papierarbeiten arrangiert er zu vielschichtigen Rauminstallationen und erschafft so surreal wirkende Landschaften, durch die sich die Ausstellungsbesucher*innen wie durch eine Art Parcour bewegen.

Er arbeitet dabei mit höchst heterogenen Materialien – schimmernden Aluminiumtafeln, organisch mäandernden silbrigen Schläuchen, mit Farbe getränkten Marmorplatten und Aquarellen. Auch seine Anregungen stammen aus ganz unterschiedlichen Quellen, etwa der Arte Povera, oder auch aus seiner Herkunftsregion, den Dolomiten. Seine Skulpturen entstehen in einem Spannungsfeld paradoxer konzeptueller Ideen und reagieren auf die Architektur des Atelierbaus der Villa Stuck; besonders die speziell für diesen Ort geschaffene Installation - ein „Haus im Haus“ in der Künstlervilla Franz von Stucks.

Die Rathausgalerie München präsentiert diese Einzelausstellung Philipp Messners in Kooperation mit dem Museum Villa Stuck. (Die Rathausgalerie steht wegen einer Sanierungsmaßnahme im Jahr 2026 nicht zur Verfügung.)