Nach einer Einführung zu Franz von Stuck (1863-1928) und seiner Künstlervilla, laden wir dazu ein, die Skulpturen und Papierarbeiten von Philipp Messner (*1975) kennenzulernen, die zu vielschichtigen Rauminstallationen arrangiert sind und surreal wirkende Landschaften entstehen lassen. Messner beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit komplexen Fragen der Wahrnehmung: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Kunst und Natur? Wie entstehen Eindrücke von Künstlichkeit oder Natürlichkeit? Wie verändern digitale Erfahrungen die Beziehung zwischen Objekt, Betrachter*in und Raum? Und wie formt dieser Wandel unsere analoge Realität? Die Ausstellung ist ein Gastspiel der Rathausgalerie im Museum Villa Stuck.