Flucht, Trauma, Identität und Sehnsucht sind die zentralen Themen der Ausstellung „Zehn Leben“. Delschad Numan Khorschid, Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters, verarbeitet die traumatischen Erinnerungen an seine Flucht aus dem Irak in Gemälden, Fotografien und Texten. Jan-Hendrik Pelz macht mit Gemälden und Skulpturen auf migrantische Schicksale aufmerksam. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Debatten, in denen Migration häufig auf Zahlen sowie Zurückweisungs- und Beschränkungsforderungen reduziert ist, eröffnet diese Ausstellung einen Raum für Empathie und Menschlichkeit und zeigt die Kraft der Sprache und des künstlerischen Ausdrucks.
