Kunst zum Greifen nah

Tastführungen in der Villa Stuck

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Museums Villa Stuck
Foto: Jann Averwerser

Wie lassen sich die Architektur und die Kunst von Franz von Stuck für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit zugänglich machen? In der Fortbildung widmen wir uns der Methodik und Praxis von Tastführungen in einem der bedeutendsten Künstlerhäuser Europas. Die Villa Stuck besticht in den Historischen Räumen durch ihre haptisch erlebbaren Oberflächen. Wir vermitteln Ihnen, wie Sie diese Schätze durch präzise Beschreibungen und geführte Berührungen erlebbar machen können.

Inhalte
Grundlagen der Inklusion: Sensibilisierung für die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Besuchenden
Die Kunst des Beschreibens: Beschreibung von Räumen und Bildern
Haptisches Erleben: Praktische Übungen an ausgewählten Objekten und Architekturdetails der Villa
Materialkunde: Einsatz von Tastmodellen, Reliefs und unterstützenden Materialien

Durchführung
Ruth Lobenhofer, Kunsthistorikerin und Sozialpädagogin
Claudia Böhme, Museumsberaterin und Kulturvermittlerin

Geeignet für Zertifizierungsmodul M4