Veranstaltungen und Workshops
Nächste Termine
- Mi 24 Jun12:00 UhrKunsthappen mit Julia Richter
Feld. Philipp Messner - Mi 24 Jun17:30 UhrEinlicke: Damenporträt à la japonaise
Rundgang mit der Kuratorin Margot Th. Brandlhuber - Mi 24 Jun18:00 UhrDer Stuck-Chor
Musikalische Leitung: Manuela Rzytki - Sa 27 Jun13:00 UhrArchitektouren 2026
Museum Villa Stuck - Sa 27 Jun14:00 UhrArchitektouren 2026
Museum Villa Stuck - So 28 Jun11:30 UhrRundgang in deutscher Gebärdensprache
Die Historischen Räume mit Martina Odorfer (Museum Signers) - So 28 Jun13:00 UhrArchitektouren 2026
Museum Villa Stuck - So 28 Jun14:00 UhrArchitektouren 2026
Museum Villa Stuck
Rundgänge
Einblicke
In den EINBLICKE-Führungen führen Künstler*innen, Kurator*innen und Mitarbeiter*innen des Hauses und vermitteln im persönlichen Gespräch Inhalte und Hintergründe der aktuellen Ausstellungen.
Jeweils Mittwoch, 16.30 Uhr
Dauer: ca. 1,5 h
Preis: 5 € zzgl. Eintritt
Öffentliche Führungen der Volkshochschule
Die Münchner Volkshochschule (MVHS) bietet zu jeder Ausstellung öffentliche Führungen mit einer Dauer von 60 oder 90 Minuten an. Die Gruppengröße ist derzeit auf max. 15 Teilnehmende begrenzt.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bei der MVHS möglich: telefonisch montags und dienstags 9–13 Uhr, mittwochs und donnerstags 14–19 Uhr unter Tel. +49 (0)89-4 80 06 62 39 oder auf mvhs.de.
Eintrittskarten für die Ausstellung können an der Kasse des Museums Villa Stuck erworben werden.
KunstZeit: Führungen für Menschen mit Demenz
Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und Teilnahmen an Führungen für Betroffene gestaltet werden?
Seit 2016 geht das Projekt KunstZeit diesen Fragen in der Praxis nach und bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleiterinnen wie Begleitern ein Führungsprogramm im Museum Villa Stuck an.
In entspannter Atmosphäre bietet die KunstZeit ein gemeinsames Kunsterlebnis für Menschen mit Demenz und ihren Begleiter*innen. Vor ausgewählten Kunstwerken ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Musikalische oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken. Die Führung schafft den Rahmen für ein gemeinsames Kunsterleben der Betroffenen mit ihren Angehörigen und Begleitpersonen.
Die Führungen dauern ca. 90 Minuten und kosten 5 € pro Teilnehmer*in. Begleitungen sind kostenfrei.
KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Münchner Ausstellungsorte Artothek, Bayerisches Nationalmuseum, Lenbachhaus, Museum Villa Stuck, Pinakothek der Moderne und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.
Für eine Buchung oder weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Johanna Berüter unter Tel. +49 (0)1525 79 81972 oder per E-mail an johanna.berueter@muenchen.de.
Führungen in Gebärdensprache
Martina Odorfer gehört zu den Museum Signers und bietet – selbst gehörlos – Führungen in Gebärdensprache durch die Historischen Räume an. Entdecken Sie die einzigartige Architektur und erfahren Sie mehr über Franz von Stuck – Maler, Bildhauer, Architekt und Gastgeber.
Ein Rundgang durch ein Gesamtkunstwerk um 1900.
Die Deutsche Gebärdensprache (kurz DGS) wurde 2002 offiziell als eigene Sprache anerkannt. Es handelt sich um eine dynamische und lebendige Sprache, die auf einzigartige Art und Weise Gebärden, Mimik, Gestik, Mundbild und Körpersprache kombiniert. Damit schafft sie die Voraussetzung, sich ebenso wie in der Lautsprache über jedes beliebige Thema, komplizierte Sachverhalte und verschiedenste Fachgebiete ebenso wie über Gedanken und Emotionen auszutauschen. Gehörlose sind im Vergleich zu Hörenden sehr visuelle Menschen, die eine eigene Kulturgemeinschaft bilden, mit eigener Mentalität und einer anderen (visuelleren) Wahrnehmung im Gegensatz zu ihren hörenden Mitmenschen. Die Gehörlosenkultur zeichnet sich durch eine hohe Diskussionsfreude aus, was bei einer Führung mit Dolmetschern nur schwierig umzusetzen ist. Spontane Rückfragen oder die gemeinsame Erschließung eines Objekts im Gespräch sind kaum möglich. Daher ist es wichtig und sinnvoll, dass Gehörlose selbst Museumsführungen für ein gebärdensprachkompetentes Publikum anbieten.
Vor diesem Hintergrund haben die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Gehörlosenverband München und Umland e.V. und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München das Projekt "Museum Signers – Kunst- und Kulturvermittlung in Deutscher Gebärdensprache" initiiert. Eine zusätzliche Förderung erhielt das Projekt durch den Landkreis München. 2019 wurden zehn gehörlose Bürger*innen ausgebildet, selbst qualitätsvolle Museumsführungen durchzuführen. Der Begriff Museum Signers verweist dabei auf den Begriff "Native Signers" und bedeutet hier, dass die ausgebildeten Vermittler*innen mit Deutscher Gebärdensprache aufgewachsen sind oder hauptsächlich in ihr kommunizieren.
Informationen über Termine und Anmeldemodalitäten erhalten Sie von Anne Marr, E-mail. anne.marr@muenchen.de.
Tastführung – Ein Künstlerhaus zum Anfassen
Seit 2026 bietet das Museum Villa Stuck mit der Tastführung ein inklusives Führungsprogramm. In entspannter Atmosphäre entsteht dabei ein gemeinsames Kunsterlebnis für blinde, sehbehinderte und sehende Besucher*innen gleichermaßen.
Die Wohn- und Arbeitsräume des Künstlerfürsten Franz von Stuck in der Villa am Isarhochufer erzählen von der Zeit um 1900 – von Kunst, Familie und einem ebenso reichen wie imposanten Leben. Verschiedene Tastobjekte ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu Architektur, Ausstattung und Materialien des Hauses.
Besonders anschaulich machen unterschiedliche Tastmodelle die Architektur der Villa erfahrbar und geben Einblicke in die Materialität der Räume und Kunstwerke. Durch das Tasten, Hören und gemeinsame Beschreiben entsteht ein Rundgang, der neue Perspektiven eröffnet: Sehende Menschen können sich dabei auf besondere Weise in die Wahrnehmung blinder und sehbeeinträchtigter Menschen hineinversetzen.
Die Tastführung versteht sich als interaktiver Rundgang für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen und lädt dazu ein, Kunst und Architektur gemeinsam mit mehreren Sinnen zu entdecken.
Die Tastführung dauert ca. 90 Minuten und kostet 5 € pro Teilnehmer*in. Begleitpersonen nehmen kostenfrei teil.
Max. 12 Personen
Mit Ruth Lobenhofer
Für eine Buchung oder weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Johanna Berüter unter Tel. +49 (0)1525 79 81972 oder per E-mail an johanna.berueter@muenchen.de.
KunstZeit: Führungen für Menschen mit Demenz

Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und Teilnahmen an Führungen für Betroffene gestaltet werden?
Seit 2016 geht das Projekt KunstZeit diesen Fragen in der Praxis nach und bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleiterinnen wie Begleitern ein Führungsprogramm im Museum Villa Stuck an.
In entspannter Atmosphäre bietet die KunstZeit ein gemeinsames Kunsterlebnis für Menschen mit Demenz und ihren Begleiter*innen. Vor ausgewählten Kunstwerken ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Musikalische oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken. Die Führung schafft den Rahmen für ein gemeinsames Kunsterleben der Betroffenen mit ihren Angehörigen und Begleitpersonen.
Die Führungen dauern ca. 90 Minuten und kosten 5 € pro Teilnehmer*in. Begleitungen sind kostenfrei.
KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Münchner Ausstellungsorte Artothek, Bayerisches Nationalmuseum, Lenbachhaus, Museum Villa Stuck, Pinakothek der Moderne und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.
Für eine Buchung oder weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Johanna Berüter unter Tel. +49 (0)1525 79 81972 oder per E-mail an johanna.berueter@muenchen.de.
Führungen in Gebärdensprache
Martina Odorfer gehört zu den Museum Signers und bietet – selbst gehörlos – Führungen in Gebärdensprache durch die Historischen Räume an.
Entdecken Sie die einzigartige Architektur und erfahren Sie mehr über Franz von Stuck – Maler, Bildhauer, Architekt und Gastgeber.
Ein Rundgang durch ein Gesamtkunstwerk um 1900.
Die Deutsche Gebärdensprache (kurz DGS) wurde 2002 offiziell als eigene Sprache anerkannt. Es handelt sich um eine dynamische und lebendige Sprache, die auf einzigartige Art und Weise Gebärden, Mimik, Gestik, Mundbild und Körpersprache kombiniert. Damit schafft sie die Voraussetzung, sich ebenso wie in der Lautsprache über jedes beliebige Thema, komplizierte Sachverhalte und verschiedenste Fachgebiete ebenso wie über Gedanken und Emotionen auszutauschen. Gehörlose sind im Vergleich zu Hörenden sehr visuelle Menschen, die eine eigene Kulturgemeinschaft bilden, mit eigener Mentalität und einer anderen (visuelleren) Wahrnehmung im Gegensatz zu ihren hörenden Mitmenschen. Die Gehörlosenkultur zeichnet sich durch eine hohe Diskussionsfreude aus, was bei einer Führung mit Dolmetschern nur schwierig umzusetzen ist. Spontane Rückfragen oder die gemeinsame Erschließung eines Objekts im Gespräch sind kaum möglich. Daher ist es wichtig und sinnvoll, dass Gehörlose selbst Museumsführungen für ein gebärdensprachkompetentes Publikum anbieten.
Vor diesem Hintergrund haben die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Gehörlosenverband München und Umland e.V. und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München das Projekt "Museum Signers – Kunst- und Kulturvermittlung in Deutscher Gebärdensprache" initiiert. Eine zusätzliche Förderung erhielt das Projekt durch den Landkreis München. 2019 wurden zehn gehörlose Bürger*innen ausgebildet, selbst qualitätsvolle Museumsführungen durchzuführen. Der Begriff Museum Signers verweist dabei auf den Begriff "Native Signers" und bedeutet hier, dass die ausgebildeten Vermittler*innen mit Deutscher Gebärdensprache aufgewachsen sind oder hauptsächlich in ihr kommunizieren.
Informationen über Termine und Anmeldemodalitäten erhalten Sie von Anne Marr, E-mail. anne.marr@muenchen.de.
Stuck-Chor
Seit November 2025 gibt es den Stuck-Chor an der Museum Villa Stuck. Der Museumschor richtet sich an alle, die Freude am Singen haben – ob Nachbarinnen, Freundinnen, Besucher*innen oder Mitarbeitende des Hauses. Als offener Laienchor sind ausdrücklich Menschen mit und ohne musikalische Vorkenntnisse willkommen. Die musikalische Leitung übernimmt Manuela Rzytki, Co-Repetitorin ist Sachiko Hara. Mitglieder des Kammerchors der Südbayerische Wohn- und Werkstätten für Blinde und Sehbehinderte singen ebenfalls mit und machen den Chor zu einem inklusiven Projekt.
Das Repertoire reicht von klassischer Musik bis zu zeitgenössischen Stücken sowie Liedern aus Bayern und verschiedenen Teilen der Welt. Eine Besonderheit des Stuck-Chors ist die enge inhaltliche Anbindung des musikalischen Programms an die jeweiligen Ausstellungen und Themen des Museums. Die erarbeiteten Stücke stehen im Dialog mit dem Ausstellungsprogramm und werden bei Eröffnungen, Festen und Veranstaltungen des Museums aufgeführt. Der Chor versteht sich als Projektchor und probt jeweils für konkrete Aufführungen; neue Mitglieder sind zu Beginn eines neuen Projekts herzlich willkommen. Die Teilnahme setzt eine gewisse Verbindlichkeit voraus, ums ich gemeinsam gut auf den Auftritt vorbereiten zu können. In der Phase kurz vor dem Auftritt ist eine Aufnahme neuer Mitglieder leider nicht mehr möglich.
Der Stuck-Chor möchte das Museum Villa Stuck als lebendigen Ort im Stadtviertel stärken und Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und sozialer Hintergründe zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, musikalischer Austausch und das gemeinsame Singen als verbindendes Erlebnis. Musik im Museum fördert neben der Musikalität das Miteinander, baut Barrieren ab und schafft Vielstimmigkeit.
Alle sind herzlich eingeladen – Vorkenntnisse sind willkommen, aber nicht nötig. Wichtig ist vor allem die Freude am Singen und das Interesse an Gemeinschaft.
Jeden Mittwoch (außer in den Schulferien), von 18:00 bis 19:45 Uhr
Informationen unter anne.marr@muenchen.de,
Manuela Rzytki ist Musikerin, Sängerin, Komponistin und Produzentin. Sie wirkt in zahlreichen musikalischen Projekten mit, deren Spektrum von Pop und experimenteller Musik bis hin zur Blasorchestermusik reicht, darunter G.Rag und die Landlergschwister, Kamerakino und Salewski. Als Gründerin der Band Parasyte Woman initiierte sie zudem gemeinsam mit der Künstlerin Anna McCarthy das Projekt What Are People For?, das derzeit den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet.
Neben ihrer Arbeit als freie Musikerin ist Manuela Rzytki auch als Theatermusikerin tätig und arbeitet mit renommierten Bühnen wie dem Residenztheater München, den Münchner Kammerspiele, dem Volkstheater München sowie dem Düsseldorfer Schauspielhaus zusammen.
Sachiko Hara ist in Fukuoka (Japan) aufgewachsen. Sie studierte Klavier an der Hochschule für Musik in München bei Michael Schäfer und Karl-Hermann Mrongovius. Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich der zeitgenössischen Musik und der experimentellen Musik. Sie war mehrfach zu Gast bei unterschiedlichen Ensembles für neue Musik und spielte Theatermusik bei den Münchener Kammerspielen, der Ruhrtriennale. 2009 erhielt sie den Förderpreis für Musik der Stadt München, wo sie lebt und arbeitet.
Das Philosophische Foyer: Wir müssen reden!

Kontroverse Gespräche, anregender Austausch und bewusstes Nachdenken mit Zwischenrufen, Fragen, Übereinkünften und Widersprüchen – dazu bietet das Philosophische Foyer alle zwei Monate die Gelegenheit.
Im Rahmen der Abendöffnung von Friday Late moderiert der Philosoph Paulus Kaufmann die Diskussion über philosophische Themen, die zeitlos und lebensnah sind.
Dabei geht es nicht um die Vermittlung von Wissen über die Philosophiegeschichte oder um den bloßen Nachvollzug zeitgenössischer akademischer Debatten, sondern um die eigene und zugleich gemeinsame Reflexion. Bewusst wollen wir die »großen Philosophen« ausblenden und nach unserem eigenen Standpunkt suchen – offen für Widerspruch und Zweifel. Wir treten einen Schritt zurück und fragen uns, was wir denn eigentlich meinen, wenn wir von Spießern, Vorfreude, Empörung oder Genervt sein sprechen. Wir nehmen uns Zeit zum Nachdenken; einem Nachdenken mit offenem Ende, in Gemeinschaft mit anderen.
Das Philosophische Foyer lädt dazu ein, sich mit sich selbst und mit gesellschaftlichen Fragen, Konventionen und Denkmustern auseinanderzusetzen und will vor allem eins: Dass Menschen miteinander im Gespräch bleiben. Am Ende mag dann eine interessante neue Antwort stehen, immer jedoch ist unser Denken am Ende klarer und reflektierter.
Die Gesprächsreihe im Museum Villa Stuck, moderiert von Dr. Paulus Kaufmann, findet jeden zweiten Monat im Rahmen des FRIDAY LATE statt. Beginn ist um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Politische Foyer: Wir müssen reden!

Politische Themen kontrovers und konstruktiv diskutiert.
Derzeit ist oft von der Spaltung der Gesellschaft zu hören, aber was hat es damit auf sich? Das Politische Foyer bietet Raum für Gespräche mit Menschen unterschiedlichster Überzeugungen und ermöglicht so einen konstruktiven Austausch, bei dem auch Argumente nachvollziehbar werden, die einem bisher verschlossen waren.
Das Politische Foyer lädt zu einem öffentlichen Debattenabend ein. Dabei geht es um Themen des gesamten politischen Spektrums. Ob gesellschaftspolitisch relevant oder tagespolitisch aktuell: wir sprechen darüber.
Die Historikerin und Schriftstellerin Dana von Suffrin moderiert die Diskussion, in der verschiedene Expert*innen ihre Perspektiven präsentieren. Anschließend öffnet sich die Debatte für das Publikum. So kommen vielfältige Meinungen zu Wort, die einen differenzierten Einblick in die Tragweite und Bedeutung der Themen ermöglichen.
Unser Ziel ist es, der allzu oft polarisierenden Darstellung entgegenzuwirken. Stattdessen möchten wir präzise Fragen stellen, engagiert und respektvoll diskutieren. Offenheit, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und die Neugier auf neue Sichtweisen prägen diese Abendreihe.
Rastplatz
Die „Rastplätze“ sind künstlerische Workshops für Erwachsene. Jedes Treffen steht unter einem eigenen Thema, das als Inspiration dient und einen Rahmen gibt – ganz individuell umsetzbar. Im Fokus steht das spielerisches Herangehen: Ins Tun kommen, sich anleiten lassen dürfen und dennoch die eigene Spur finden. Künstlerische Vorkenntnisse sind dabei nicht notwendig.
Das intuitive Gestalten ist ein vielseitiger und authentischer Ausdruck unserer Persönlichkeit. Das macht wach, regt an zum Nachdenken und Loslassen, lässt Neues wagen, Altes verpacken. Es bringt uns immer „zu uns“, zu dem, was uns aktuell umtreibt. Nach dem Gestaltungsprozess nehmen wir uns etwas Zeit, das Entstandene in einer wertschätzenden Atmosphäre in der Gruppe zu reflektieren.
Informationen über Termine und Anmeldemodalitäten erhalten Sie unter kontakt@farb-kollektiv.de oder fraenzchen.villastuck@muenchen.de.
Teilnahmegebühr: 25 € zzgl. Museumseintritt
Kursleitung: Anna Kaufmann
Sie ist Zeichnerin, Kunsttherapeutin und Coach. In Kooperation mit »Farb-Kollektiv«, das Coaching und Kunst miteinander verbindet (www.farb-kollektiv.de).

Schreibwerkstatt
Schreiben im Museum gehört in der Villa Stuck zum regelmäßigen Veranstaltungsprogramm.
Angeleitet durch bekannte Lyriker*innen und Autor*innen, wie z.B. Matthias Göritz, und inspiriert durch die Historischen Räume und die aktuellen Wechselausstellungen, wird ein ganzes Wochenende an Texten vielfältigster Art gearbeitet.
Nach einem geführten Rundgang durch das Museum wird in der wertschätzenden Runde über mannigfaltige Themen geschrieben, diskutiert und nachgedacht.
Eine kurze gestalterische Intervention kann neue Sichtweisen und Denkräume eröffnen und verknüpft das Schreiben mit der Kunst.
Willkommen sind alle schreibaffinen und literaturbegeisterten Erwachsenen.
Für Informationen zu Terminen und den Anmeldemodalitäten kontaktieren Sie bitte Johanna Berüter unter Tel. +49 (0)89-45 55 51-47 oder per E-mail an johanna.berueter@muenchen.de.
FRÄNZCHEN, das Kinder- und Jugendprogramm im Museum Villa Stuck, bietet mit verschiedenen Kursen vielfältige Möglichkeiten, kreativ zu sein. In Ausstellungsrundgängen werden neue Eindrücke und Erkenntnisse gewonnen. Ziel ist es, die Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen zu fördern und sie zum selbständigen Lernen mit allen Sinnen anzuregen. Das Angebot umfasst mehrwöchige Kurse wie »Die Villakinder« für Kinder ab 3,5 Jahren, Ferienwerkstätten und Wochenendkurse wie das »Atelier« bis hin zu der regelmäßig stattfindenden »Elternzeit« jeden letzten Sonntag im Monat.
FRÄNZCHEN bietet Workshops für Kindergartengruppen, die bis zu sechsmal in Folge ins Museum kommen. Das Angebot für Schulklassen beinhaltet Führungen mit einem anschließenden Kreativ-Workshop. Darüber hinaus richtet FRÄNZCHEN auch Kindergeburtstage aus.
Die verschiedenen Formate ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen einerseits und der eigenen Kreativität andererseits. FRÄNZCHEN vermittelt allen Kindern und Jugendlichen eine besondere ästhetische Erfahrung und Einblicke in das Lebensgefühl zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Neben den Kinderkursen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Vermittlungsprogramms im sozialen Bereich und umfasst Workshops für sozial benachteiligte Jugendliche und Geflüchtete.
Viele Angebote von FRÄNZCHEN sind auf längere Zeiträume hin angelegt. Dank ihrer Kontinuität ermöglichen die Kursprogramme ein nachhaltiges und zielgerichtetes Lernen sowie den Austausch innerhalb der Gruppen. Die Kurse sind für verschiedene Alters- und Zielgruppen konzipiert, so für Kinder ab 3,5 Jahren, Kindergartengruppen, Klassen verschiedener Schularten bis hin zu jungen Erwachsenen sowie Seniorinnen und Senioren.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Anmeldung zu allen FRÄNZCHEN-Workshops verbindlich ist und bitten Sie darum, frühzeitig abzusagen, falls eine Teilnahme doch nicht möglich ist!
Das FRÄNZCHEN-Büro ist am Wochenende nicht besetzt. Bitte beachten Sie, dass die Workshops ausschließlich über www.villastuck.de/kalender buchbar sind.
Unser Team arbeitet aktuell intensiv daran, dass die FRÄNZCHEN Termine so schnell wie möglich im Kalender zur Buchung bereitstehen. Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis!
Die nächsten Fränzchen-Termine
- Sa 27 Jun11:30 UhrHeimat
Fränzchen meets philolino - So 28 Jun14:00 UhrElternzeit
Kreativwerkstatt für Kinder ab 4 Jahren - So 5 Jul14:00 UhrAtelier
Kreativwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren - Sa 11 Jul11:30 UhrGlück
Fränzchen meets philolino - So 26 Jul14:00 UhrElternzeit
Kreativwerkstatt für Kinder ab 4 Jahren - So 2 Aug14:00 UhrAtelier
Kreativwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren - So 30 Aug14:00 UhrElternzeit
Kreativwerkstatt für Kinder ab 4 Jahren - So 6 Sep14:00 UhrAtelier
Kreativwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren
Atelier
Das Atelier, die Kreativwerkstatt für Kinder von 6 bis 11 Jahren, findet an jedem ersten Sonntag im Monat von 14 – 16.30 Uhr statt. Dabei wird auf eine aktuelle Ausstellung oder auf die Historischen Räume der Villa Stuck Bezug genommen. Nach einem kurzweiligen Rundgang durch die Ausstellungsräume, wird anschließend im JUGENDzimmer unter Anleitung erfahrener Kursleiter*innen das Gesehene inhaltlich und gestalterisch umgesetzt.
Teilnahmegebühr 5 €
Tickets ausschließlich über www.villastuck.de/kalender buchbar.
Elternzeit
An jedem letzten Sonntag im Monat findet für Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren eine Kreativwerkstatt mit dem Titel „Elternzeit“ statt. Einfühlsam und altersgemäß bringen die Kursleiter*innen den Kindern eine künstlerische Ausdrucksform näher. Während die Eltern Zeit haben, die Kunst im Museum zu erkunden, können sich die Kinder kreativ betätigen.
Teilnahmegebühr 5 €
Tickets ausschließlich über www.villastuck.de/kalender buchbar.
Schule + Museum
FRÄNZCHEN bietet Kreativ-Workshops für Schulklassen an. Das Gesamtkunstwerk Villa Stuck übt auf Kinder eine starke Anziehungskraft aus. Die großzügigen Räumlichkeiten, die edlen Möbel und die vielfältigen dekorativen Elemente ermöglichen eine besondere ästhetische Erfahrung und veranschaulichen das Lebensgefühl zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die von Franz von Stuck geschaffenen mythischen Bilderwelten, in denen große Emotionen wie Mut, Angst und Liebe eine zentrale Rolle spielen, beflügeln die Fantasie der Kinder und fördern eine differenzierte Wahrnehmung. Sie dienen als Anregung für die eigene kreative Arbeit. Die Workshops sind auf den bayerischen Lehrplan für Grundschulen bezogen, können aber auch von höheren Jahrgangsstufen gebucht werden.
Kursdauer: 120 Min.
Kosten: 5 € pro Schüler*in, inkl. Material (ab 18 Schüler*innen pauschal 90 €)
Anmeldung unter fraenzchen.villastuck@muenchen.de.
Wenn Sie Interesse an einer Führung ohne anschließenden Workshop für Schulklassen haben, wenden Sie sich bitte an das Museumspädagogische Zentrum (MPZ), das ein vielfältiges Führungsangebot zur Villa Stuck bereithält.
Nähere Informationen unter: www.mpz-bayern.de.
Kindergarten/Hort + Museum
Schon für Kindergartenkinder ist ein Museumsbesuch etwas ganz Besonderes. FRÄNZCHEN bringt den Kindern Werke und Techniken großer Künstler spielerisch nahe. Anhand verschiedener Techniken wie plastischem Gestalten mit Ton, großflächigem Malen oder Zeichnen werden Themen der Villa Stuck wie Tierwelt, Fabelwesen, Hausbau, Gartenskulpturen, Sternzeichen, Mythologie kreativ umgesetzt.
Monatlich ein Workshop – über sechs Monate hinweg
Für Kinder ab 4 Jahren, Gruppen mit 6 bis12 Kindern
Kursdauer: 120 Minuten
Kosten: 5 € pro Kind inkl. Material
Mindestens ein*e Betreuer*in muss die Gruppe zusätzlich während der gesamten Veranstaltung begleiten.
Anmeldung unter fraenzchen.villastuck@muenchen.de.
Wenn Sie Interesse an einer Führung ohne anschließenden Workshop für Kindertagesstätten haben, wenden Sie sich bitte an das Museumspädagogische Zentrum (MPZ), das ein vielfältiges Führungsangebot zur Villa Stuck bereithält.
Nähere Informationen unter: www.mpz-bayern.de.
Kindergeburtstag
Feste feiern im Museum
Die Geburtstagsfeier im Museum Villa Stuck beginnt für das Geburtstagskind und seine Freund*innen mit einer spannenden Tour durch das Museum. Dabei erfahren die Kinder viel Interessantes über die prachtvollen Historischen Räume der Villa, über ihren Erbauer und Bewohner Franz von Stuck und natürlich einiges über seine Kunstwerke. Danach geht die Feier im JUGENDzimmer, dem museumspädagogischen Werkraum, weiter. Dort stehen viele verschiedene Bastelmaterialien für die kleinen Geburtstagsgäste bereit, um nach dem Rundgang selbst kreativ zu werden. Das künstlerische Thema der Feier wird in enger Absprache mit den Eltern besprochen.
Kinder ab 4 Jahren: 2 Stunden mit max. 8 Kindern: 200 €
Kinder ab 6 Jahren: 2 Stunden mit max. 10 Kindern: 200 € / 2,5 Stunden mit max. 10 Kindern 250 €
Für die Kuchenpause steht ein gedeckter Tisch mit Tellern, Gläsern und Kuchengabeln sowie Servietten bereit. Den Kuchen und die Getränke können Sie gerne selber mitbringen.
Wir bitten Sie, auf Geburtstagskerzen zu verzichten. Im Museum Villa Stuck melden Brandmelder das kleinste Flämmchen. Erwachsene Begleitpersonen können während der Feier das Museum Villa Stuck besichtigen.
Anfragen an Anne Marr unter +49 (0)1520/1657721 oder per E-mail an fraenzchen.villastuck@muenchen.de.
Die Publikationen des Museums Villa Stuck sind an der Museumskasse erhältlich oder per E-Mail zu bestellen: katalog.villastuck@muenchen.de.
Theo und das Tortenglück
Isabelle Auerbach (Autorin) und Johanna Berüter (Illustratorin) zeigen uns die Welt von Theo, der in der Villa Stuck lebt und liebend gerne Kuchen bäckt. Als Theo eines Abends am Firmament einen blinkenden Stern mit dem Fernrohr ausmacht, begibt er sich auf eine aufregende Reise. Das Kinderbuch ist eine kleine, charmante Geschichte über die märchenhaften Details in der Villa Stuck, über Wortspiele und Redewendungen, über die Liebe, die manchmal durch den Magen geht, und über Freundschaft.
Hrsg. Museum Villa Stuck, Autorin: Isabelle Auerbach, Illustratorin: Johanna Berüter, 2013, Deutscher Kunstverlag, Hardcover. ISBN 978-3-422-07212-1, 5 €
Franz & Mary
Bei Stucks zu Hause
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Museums Villa Stuck ist 2018 das Buch »Franz & Mary. Bei Stucks zu Hause« mit Illustrationen von Ulrike Steinke erschienen. Es lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, das Leben des berühmten Paares Franz und Mary von Stuck spielerisch zu erkunden.
Illustriert von Ulrike Steinke (geb. 1975, Absolventin der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig) nimmt das Buch die Leserinnen und Leser mit auf eine Entdeckungsreise in die Villa Stuck und führt die Zeit um 1900 in ihrer Fülle und Pracht vor Augen. Franz von Stuck war Maler, Grafiker, Bildhauer und Designer zugleich, und so vereint auch das Buch eine Fülle von Bildmitteln – Illustrationen, zeitgenössische und historische Fotografien, Comics und Collagen. Es gibt Ausmalbilder, Ratespiele, Suchbilder und Bastelanleitungen.
Hrsg. Johanna Berüter, Michael Buhrs, Anne Marr, Illustrationen von Ulrike Steinke, 2018. Sieveking Verlag, Hardcover, 80 Seiten, deutsch, ISBN 978-3-944874-81-4, 19,90 €
Hörstuck: Audioguide von Kindern für Kinder
Im Museum Villa Stuck kann man sich von einem ganz besonderen Audioguide durch die Historischen Räume des Malerfürsten Franz von Stuck führen lassen: erdacht, erzählt und produziert wurde er von Kindern der 6. Klasse der Mittelschule an der Wittelsbacherstraße München. Mit Aufnahmegerät und Mikrofon tauchten sie in die magische Welt des Jugendstils ein, in der Sterne in Blattgold schimmern und Faune und andere Mischwesen selbstverständliche Mitbewohner sind.
Unterstützt und angeleitet wurden die Kinder von der BR-Journalistin Isabelle Auerbach, ihrer Klassenlehrerin Simka Gogic-Daniel sowie von Anne Marr, der Verantwortlichen für das Kinder- und Jugendprogramm FRÄNZCHEN der Villa Stuck. Entstanden sind sechs kreativ und aufwändig gestaltete Hörstücke, die Museumsbesucher*innen ab sechs Jahren einen sehr individuellen Einblick in die Historischen Räume und ihre Gemälde bieten: Hörspiele, Rätsel, Geräusch- und Musikcollagen sowie ein Interview – produziert in den Tonstudios des Bayerischen Rundfunks.
Der HÖRSTUCK neu bestückt!
Es wurde wieder recherchiert, Umfragen gemacht, Geräusche und Rhythmen entwickelt und gesammelt und sich Hörspiel-Szenen ausgedacht. Den zweiten Teil von HÖRSTUCK entwickelte die Klasse 5c der Mittelschule Fürstenried-West unter der Leitung von Mediencoach und Hörfunkjournalistin Isabelle Auerbach und der Pianistin und Komponistin Laura Konjetzky. Ab sofort steht für dich ein neuer Hörzugang zu drei weiteren Kunstwerken Franz von Stucks bereit. Viele Informationen kannst du dabei aufschnappen: zu einem Porträt von Tochter Mary im Boudoir, zum Gemälde »Die Sünde« im Alten Atelier und zur bronzenen Wölfin auf der Fassade der Villa.
So erzählt Franz von Stucks Tochter Mary vom Alltagsleben in der Villa. Du hörst von ihren pompösen Kostümfesten und Geburtstagsfeiern, ihrer Liebe zu Tieren und von der Musik und dem Tanz im Haus. Vielleicht findest du ein Porträt von Mary im Haus und kannst dir ihr Leben in den Räumen der VILLA STUCK besser vorstellen.
Mit einer kurzen Hörspiel-Szene im Alten Atelier, in der sogar Franz von Stuck persönlich erscheint, lässt sich das ehemalige Arbeits- und Malzimmer des Künstlers mit seiner prunkvollen Dekoration erleben. Verschiedene Geräusche, die schon zu Franz von Stucks Zeiten im Atelier zu hören waren, wurden von den Schüler*innen nachgestellt. Und was hat eigentlich die Schlange auf dem berühmten Gemälde »Die Sünde« zu suchen?
Hast du an der Fassade schon die Wölfin entdeckt? Von hoch oben schaut sie schon seit über 100 Jahren auf die Prinzregentenstraße, die an der VILLA STUCK vorbeiführt, herab und weiß viele lustige Geschichten zu erzählen. Vom Pferdegespann bis zum heutigen Auto, von der Schotterstraße bis hin zur mehrspurigen Asphaltstraße hat sie alles gesehen und die Gesichter der Vorbeigehenden und Besucher*innen beobachtet. Dies und mehr lässt sich auf dem Audioguide hören. Er ist kostenlos an der Garderobe erhältlich.
Der Audioguide steht im Museum Villa Stuck kostenfrei zur Verfügung.
Ein Projekt der Stiftung Zuhören und des Bayerischen Rundfunks in Kooperation mit FRÄNZCHEN, dem Kinder- und Jugendprogramm des Museums Villa Stuck, mit freundlicher Unterstützung der Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse München und des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Jugendzimmer

Für alle Kurse steht der museumspädagogische Werkraum im Souterrain des Museums, das JUGENDzimmer, zur Verfügung und bietet Gelegenheit zu kreativem Arbeiten, vertiefenden Gesprächen oder zur Entspannung. Ein Raum des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung im Museum.
Pate für den Namen JUGENDzimmer stand der Titel der Zeitschrift »Jugend«, die 1896 in München von Georg Hirth gegründet wurde und dem Jugendstil seinen Namen gab. Unter dem Titel »Offenes JUGENDzimmer« bietet das Museum Villa Stuck für alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen kreativen Freiraum im Museum zu nutzen. Für diesen Zweck ist der Vermittlungsraum, sofern nicht durch einen Kurs belegt, zu den Öffnungszeiten des Museums immer frei zugänglich und kann zum Spielen, Malen, Basteln, Lesen, Verweilen und Ausruhen genutzt werden.
Dank großzügiger Spenden konnte das Museum Villa Stuck im Februar 2013 die Neugestaltung des JUGENDzimmers realisieren. Mit seinem hohen Maß an Wandlungsfähigkeit und Flexibilität ist der Raum seither optimal für die unterschiedlichen Nutzungsformate geeignet und für Kinder, Jugendliche und Senioren gleichermaßen ansprechend. Neben dem Museum Villa Stuck selbst bieten auch private Initiativen sowie andere Institutionen und langjährige Partner von FRÄNZCHEN, wie die Münchner Volkshochschule oder das Museumspädagogische Zentrum, Kurse in diesem Raum an.
Für die Gestaltung des JUGENDzimmers im Museum Villa Stuck wurden die Entwürfe zweier Münchner Firmen kombiniert: Die Firma Holzrausch entwickelte das Raumkonzept mit Einbauschränken, die sich an den beiden Längsseiten des Raumes befinden und Stauraum für unterschiedliche Materialien, auch dreidimensionale Objekte, einen Arbeitsplatz für die Kursleiterinnen und Kursleiter und ein Waschbecken bieten. Für das »offene JUGENDzimmer« wurden ein gemütliches Sofa und offene Fächer integriert, die Informationsmaterial, eine kleine Bibliothek sowie Spiele, Stifte, Papier und Bastelutensilien bereithalten.
Die multifunktionalen Tische, Hocker und Bänke zeichnen sich durch ihre hohe Stabilität und Flexibilität aus. Sie wurden von der Firma Heckhaus für FRÄNZCHEN entworfen, sind höhenverstellbar und somit für verschiedene Altersgruppen problemlos nutzbar. Die Tischplatten können gewendet werden, so dass, je nach Tätigkeit, zwischen einer Arbeitsfläche aus Holz und einer Werkplatte im typischen FRÄNZCHEN-Gelb gewählt werden kann. Der Raum kann ebenfalls für Präsentationen, Ausstellungen und Meetings genutzt werden.
Archiv
KONTAKTlinse im Museum Villa Stuck
Mit integrativen Projekten kann ein Museum seinem Anspruch als sozialer Erfahrungsraum gerecht werden und dabei als Bildungsinstitution auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Ein Museum ist ein idealer Ort für Begegnungen, da die Räume und Exponate zum Austausch einladen.
Von 2010 bis 2019 veranstaltete das Museum Villa Stuck die Workshopreihe KONTAKTlinse, die unbegleitete, minderjährige Geflüchtete und Münchner Schüler*innen in der filmischen Arbeit zusammenbrachte. Jedes Jahr fanden zwei dreitägige Workshops statt und die Villa Stuck bildete mit ihren Ausstellungen den künstlerischen Rahmen für die gesellschaftliche und kreative Begegnung.
Die Workshops wurden von Künstler*innen geleitet und von Medien- und Kunstpädagogen unterstützt. Die Einteilung der Teilnehmenden in vier gemischte Kleingruppen förderte das Zusammengehörigkeitsgefühl, das durch das gemeinsame Ziel, Kurzfilme zu entwickeln und zu realisieren, bereits bestand. Die Teilnehmenden waren in der Arbeit aufeinander angewiesen. Viele der geflüchteten Jugendlichen waren zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Museum und standen dadurch dem Projekt zunächst skeptisch gegenüber, was sich aber schnell durch die spannenden Begegnungen mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen auflöste und in der produktiven Arbeit an einem gemeinsamen Film mündete. Für alle Beteiligten war das gegenseitige Kennenlernen von großer Bedeutung, da sich ihre Lebenswelten sonst nur selten überschneiden. Die Jugendlichen fanden in persönlichen Gesprächen zueinander und lernten miteinander, voneinander und übereinander.
TEAM STUCK - Jugendliche als Museumsexperten
Führungen durch das Museum Villa Stuck
TEAM STUCK: das sind die jugendlichen MuseumsexpertInnen der Villa Stuck. Seit Januar 2014 bietet TEAM STUCK öffentliche Führungen in der Villa Stuck an, die zum festen Vermittlungsprogramm des Museums gehören.
Die Führung entwickeln die Jugendlichen selbst und werden dabei von Kunstpädagogen, Schauspielern, Tanzpädagogen und einem Regisseur in mehrtägigen Workshops unterstützt. In den unterhaltsamen Rundgängen mit performativen und tänzerischen Elementen geben sie ihr erworbenes Wissen an BesucherInnen jeden Alters weiter. Sie bringen ihre eigenen Vorstellungen ein und verknüpfen ihre Lebenswirklichkeit mit der Thematik der Führung.
TEAM STUCK vermittelt den Jugendlichen Kompetenzen im Präsentieren und in der Kunstwahrnehmung sowie Selbstbewusstsein. So wächst Vertrauen in eigene Begabungen, Wege der Selbstverwirklichung werden erschlossen und Möglichkeiten zum Ausgleich von Benachteiligungen gefunden. Mit TEAM STUCK werden die Jugendlichen unmittelbar an Kultur herangeführt. Sie nehmen dadurch das Museum als gesellschaftlichen Ort wahr, der nicht nur den Erwachsenen oder den gesellschaftlichen Eliten sondern allen offen steht. Die Jugendlichen fungieren selbst als Kulturvermittler für andere Jugendliche und andere Altersgruppen. Wenn Jugendliche positiv im öffentlichen Raum agieren, können sie Vorbild für andere junge Menschen sein.
TEAM STUCK öffnet Horizonte und lässt Jugendliche selbst zu Akteuren werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kursleiter schafft eine kreative Grundlage, die es den Jugendlichen ermöglicht, völlig innovative Führungsformate zu entwickeln. Die Qualität äußert sich in der Tatsache, dass eine Verknüpfung der Künstlervilla Franz von Stucks mit der heutigen Lebenswirklichkeit der Jugendlichen möglich ist.
TEAM STUCK: Anna-Maria, Artina, Benita, Eila, Leni, Tara und Zita-Sophie
Mitarbeit: Martin Heindel (Regie), Lisa Lugo (Tanz), Tanja Hamester und Nelly Stein (Kunstpädagogik)
Konzept: Isabel Berghofer-Thomas (KJR) und Anne Marr (Museum Villa Stuck)
TEAM STUCK ist in Kooperation mit dem Kreisjugendring München-Stadt entstanden.














