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Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre VOGUE Deutschland

Begleitprogramm

Freitag, 22.11.19, 19 Uhr
Lesung: Whitney Scharer liest aus ihrem Debütroman »Die Zeit des Lichts«
Deutsche Textstellen werden von der Schauspielerin Inga Busch gelesen.
In ihrem spektakulären Debütroman erzählt Whitney Scharer vom Leben der Fotografin Lee Miller. Sie schildert die Pariser Bohème der Dreißigerjahre, Lee Millers Liebesbeziehung mit Man Ray und ihre Arbeit als Kriegsreporterin, unter anderem für die amerikanische VOGUE. Vor allem aber zeigt sie eine Frau, die sich weigerte, in jemandes Schatten zu stehen, und die sich als selbstbewusste Künstlerin behauptete.
»Ich würde lieber ein Bild machen, als eines zu sein« – zu dieser Erkenntnis kommt Lee Miller im Alter von zweiundzwanzig Jahren, und so gibt sie ihre Modelkarriere in New York auf, um nach Paris zu ziehen. Geld oder einen Plan hat sie nicht, dafür aber eine Kamera, mit der sie die französische Hauptstadt erkundet. Inmitten der schillernden Künstlerwelt der Dreißigerjahre verliebt sie sich in den ebenso genialen wie eifersüchtigen Man Ray, der sie als Assistentin einstellt und sie in seinem Studio unterrichtet. Ihre Freunde sind Picasso und Cocteau, mit ihnen durchtanzen sie die Nächte und machen Ausflüge ans Meer. Lee jedoch kämpft vor allem darum, in dieser Welt männlicher Genies selbst als Künstlerin ernst genommen zu werden. Berühmt wird sie erst in den Kriegsjahren und mit den Fotografien, die sie im besiegten Deutschland macht, in den befreiten Konzentrationslagern und in Hitlers Badewanne. Whitney Scharer zeichnet das Porträt einer glanzvoll abgründigen Epoche und einer Frau, die sich nie vereinnahmen ließ.
Whitney Scharer hat Kreatives Schreiben an der Universität von Washington studiert und wurde mit dem Emerging Artist Award der St. Botolph Club Foundation ausgezeichnet. Außerdem war sie Stipendiatin des Somerville Arts Council und am Virginia Center for the Creative Arts. »Die Zeit des Lichts« ist ihr erster Roman.
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet, € 6,- / € 3,- erm.


Montag, 25.11.19, 20–21.30 Uhr, Gasteig, Rosenheimer Str. 5
Ist das Journalismus oder kann das weg?
Ein Plädoyer für den Modejournalismus
»Alle wollen so sein wie wir!« heißt es im Film »Der Teufel trägt Prada«. Das bedeutet: Alle wollen in die VOGUE, HARPER’S BAZAAR, MADAME, GLAMOUR, ELLE oder InStyle, also in die Hochglanzmagazine, die uns vom vermeintlich schönen Schein und von Glanz und Gloria der Fashion-Welt erzählen. Sabine Resch spannt in ihrem Vortrag den Bogen von den Meilensteinen des Modejournalismus über die glorreichen Zeiten der glamourösen Modemagazine bis zu den aktuellen Herausforderungen der Mode- und Medienwelt.
Die Modejournalistin und Diplom-Modedesignerin Sabine Resch ist seit über 18 Jahren Studienleiterin für Modejournalismus/Medienkommunikation an der AMD Akademie Mode & Design München und leitet dort zudem den neuen Studiengang »Fashion Journalism & Communication (B.A.)«.
€ 7,–, Anmeldung unter 089/ 48 00 66 239
Restkarten vor Ort, auch mit MVHS-Card, barrierefrei